Aktuelle Gesetzgebung

Sie sind im Betrieb zuständig für die Arbeitssicherheit?

Sie arbeiten im Betrieb mit Gefahrstoffen?

Hier ein paar Gesetze die für Sie wichtig sind!

REACh Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals

Information zu REACH:

In Bezug auf REACH und somit der EChA Kandidatenliste können wir bestätigen, dass alle eingesetzten Rohstoffe der bio-chem Produkte,
aktuell keine Substanzen der Kandidatenliste enthalten.


REACh steht für Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Künftig werden rund 30.000 Stoffe, die sich auf dem europäischen Markt befinden, bei der neuen Chemikalienagentur in Helsinki registriert. Hersteller und Importeure müssen Maßnahmen für die sichere Verwendung ihrer Stoffe entwickeln und an ihre Abnehmer kommunizieren. Besonders besorgniserregende Stoffe werden einem behördlichen Zulassungsverfahren unterstellt. Die Chemikalienagentur stellt nicht vertrauliche Informationen über Stoffe und ihre Gefahren in einer Internetdatenbank zur Verfügung. Die Verbraucher haben künftig einen Anspruch darauf, zu erfahren, ob Produkte besonders besorgniserregende Stoffe enthalten.

Selbstverständlich sind alle Rohstoffe in bio-chem Produkten vorregistriert!
Lesen Sie mehr über REACH bei Bio-Circle Surface Technology GmbH

GHS-Verordnung

(GHS = Global Harmonisierendes System) oder CLP-Verordnung genannt (CLP = regulation on Classification, Labelling and Packaging of substances and mixtures).

Sie regelt die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. Ab dem 01.12.2010 müssen Stoffe und ab dem 01.06.2015 Gemische (früher Zubereitungen) nach CLP gekennzeichnet werden, ab dem 20.01.2009 darf die neue Kennzeichnung schon eingesetzt werden. Auf dem Etikett darf jedoch nur eine Kennzeichnung, nach altem oder neuem Recht, erfolgen. Im Sicherheitsdatenblatt muss die alte Einstufung nach den Richtlinien 67/548/EWG bzw. 1999/45/EG noch bis zum 01.06.2015 angegeben werden, die neue Kennzeichnung darf ebenfalls aufgeführt werden. Auffälligstes Merkmal ist die Änderung der Kennzeichnungssymbole: statt bisher Gefahrensymbole mit schwarzen Aufdrucken auf orangen Rechtecken warnen nun neun Gefahrenpiktogramme. Das bisherige Andreaskreuz (Xi, Xn) entfällt, neu ist dafür ein z. B. Ausrufezeichen. R- und S-Sätze werden ausgetauscht gegen H- und P-Hinweise (hazard und precautionary statements).

GHS-Kundeninformation von Bio-Circle Surface Technology GmbH

Gefahrstoffverordnung

Die Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung – GefStoffV) regelt die Schutzmaßnahmen für Beschäftigte bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Gefahrstoffe sind solche Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, die bestimmte physikalische oder chemische Eigenschaften besitzen, wie z. B. hochentzündlich, giftig, ätzend, Krebs erzeugend. Das bedeutet, ihnen ist nach EG-Recht mindestens ein Gefährlichkeitsmerkmal zugeordnet ist. Ausgehend von der Kennzeichnung des Gefahrstoffes werden die Arbeiten mit Gefahrstoffen in vier Schutzstufen eingeteilt (Schutzstufenkonzept):

Schutzstufe 1:
Mindestmaßnahmen. Gilt für reizende (Xi), für gesundheitsschädliche (Xn) und für ätzende (C) Gefahrstoffe bei niedriger Exposition, wenn die Maßnahmen der Schutzstufe 1 (TRGS 500) ausreichen.

Schutzstufe 2:
Standardschutzstufe für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Gilt zusätzlich für die gleichen Gefahrstoffe bei höherer Exposition, wenn Schutzstufe 1 nach dem Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung nicht mehr ausreicht. Zu den Schutzmaßnahmen der Schutzstufe 2 zählt u. a. die Substitution/Ersatz von Gefahrstoffen. Ein Substitutionsverzicht ist zu begründen. Wenn keine Substitution möglich ist, sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen.

Schutzstufe 3:
Zusätzliche Anwendung bei Arbeiten mit giftigen (T) und sehr giftigen (T+) Gefahrstoffen.

Schutzstufe 4:
Trifft zusätzlich zu, wenn krebserzeugende, erbgutverändernde und fruchtbarkeitsschädigende Gefahrstoffe (Kategorie 1 oder 2) verwendet werden.

Die Gefährdungsbeurteilung ist durch den Arbeitgeber vor Aufnahme der Tätigkeit durchzuführen und muss danach bei maßgeblichen Veränderungen der Arbeitsbedingungen aktualisiert werden.

Für viele Gefahrstoffe wie Kaltreiniger, Bremsenreiniger, Beizpaste und viele mehr bietet Bio-Circle Surface Technology kennzeichnungsfreie Ersatzstoffe!

VOC-Verordnung

Die Lösemittel-Verordnung / VOC-Richtlinie (31. BImSchV, 1999/13/EG) begrenzt die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen, die bei bestimmten Tätigkeiten und in bestimmten Anlagen bei der Verwendung organischer Lösemittel entstehen. Betroffen sind vor allem Unternehmen die organische Lösemittel bei der Oberflächenreinigung, Beschichtung, Lackierung, chemischen Reinigung, beim Drucken oder beim Herstellen von Anstrichmitteln, Klebstoffen oder Arzneimitteln verwenden. Für alle in der Verordnung erfassten Anlagen werden Emissionsgrenzwerte festgesetzt und zwar für die Ableitungen über Schornsteine und ebenso für diffuse Emissionen über Fenster, Türen und Entlüftungen. Der Anlagenbetreiber hat die Anlage so zu errichten, dass die festgelegten Emissionsgrenzwerte eingehalten werden. Anstelle der Einhaltung dieser Werte kann auch ein Reduzierungsplan eingesetzt werden. Drei unterschiedliche Reduzierungspläne stehen zur Auswahl. Besonders interessant und einfach ist hierbei die Anwendung des „Vereinfachten Nachweises“, bei dem die Lösemittelgehalte durch die Verwendung von Ersatzstoffen mit maximal zulässigen Lösemittelgehalten begrenzt werden.

Lesen Sie wie Bio-Circle Surface Technology GmbH Ihnen helfen kann Ihre Lösemittelbilanz zu reduzieren!

Hotline+43 7241 594 00